Die Festung kann besichtigt werden
Zitadelle Vechtach

In der Stadt Vechta in Niedersachsen befindet sich die Zitadelle Vechtach. Ursprünglich im 17. Jahrhundert errichtet, diente sie einst als Verteidigungspunkt und wurde später zu einem Kultur- und Erholungsort umgestaltet.
Geschichte+
Der Bau der Zitadelle Vechta begann im Jahr 1666 unter der Ägide des Münsteraner Fürstbischofs Christoph Bernhard von Galen und wurde 1669 vollendet. Die Festung, die ursprünglich den Namen „Sancta Maria“ trug, sollte die katholisch dominierten Gebiete vor dem Vordringen evangelischer Kräfte aus Richtung Bremen schützen. Im Jahr 1684 zerstörte ein Stadtbrand große Teile Vechtas. Daraufhin wurde die Stadt umgesiedelt, um ein freies Schussfeld für die Zitadelle zu schaffen, die nun als alleinstehende Festung fungierte. Die ursprüngliche Burg Vechta wurde abgerissen und ihre Steine für den Bau der Kasematten der Zitadelle genutzt. Die Festung selbst wurde nach einem System der niederländischen und französischen Festungsbaumeister Henrick Ruse und Sébastien Le Prêtre de Vauban als regelmäßiges Fünfeck mit Bastionen wie St. Paulus und Christoph Bernhard konzipiert.
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Lage: 52.7266, 8.2779