Museum
Zitadelle Spandau

Im Berliner Ortsteil Haselhorst steht die Zitadelle Spandau, eine der besterhaltenen Festungen der Hochrenaissance in Europa. Das Bauwerk wurde an der Stelle einer mittelalterlichen Burg errichtet.
Geschichte+
Die Errichtung der Zitadelle Spandau begann 1559 und wurde 1594 abgeschlossen. Anstelle einer älteren mittelalterlichen Burg entstand unter der Leitung der Architekten Francesco Chiaramella de Gandino und später Rochus Graf zu Lynar eine symmetrische Festungsanlage mit vier Bastionen, die keine toten Winkel für Angreifer bot. 1806 kapitulierte die Festung vor napoleonischen Truppen, wurde jedoch 1813 von preußischer Artillerie belagert und zurückerobert. Im 20. Jahrhundert diente die Zitadelle zeitweise als Standort für Schulen und ein Heeresgasschutzlaboratorium. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie von sowjetischen und später britischen Kräften besetzt. Seit 1992 beherbergt sie das Stadtgeschichtliche Museum Spandau.
Vor Ort+
Heute dient die Zitadelle Spandau als Museum. Sie beherbergt das Stadtgeschichtliche Museum Spandau. Regelmäßig finden hier Konzerte, Festivals und andere Veranstaltungen statt, darunter ein jährliches Mittelalterfest.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Joachim Schneeleopard
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 52.5411, 13.2126