Die Festung kann besichtigt werden
Zitadelle Mainz

Die Zitadelle Mainz, eine Festungsanlage, erhebt sich auf dem Jakobsberg am Rande der heutigen Mainzer Altstadt. Ihre Geschichte reicht von einem Benediktinerkloster bis hin zu einer modernen Festung.
Geschichte+
Der Jakobsberg, auf dem die Zitadelle steht, war bereits im Jahr 1050 Standort eines Benediktinerklosters. In den Jahren 1620 bis 1629 wurde unter der Leitung von Domkapitular Adolph von Waldenburg die „Schweickhardtsburg“ errichtet. Diese fünfeckige Wehranlage schloss eine strategische Lücke in der Stadtverteidigung. Um 1655 veranlasste Kurfürst Johann Philipp von Schönborn den Ausbau der Stadtbefestigung nach französischer Bauart. Im Zuge dessen wurde die Schweickhardtsburg zu der heute bekannten viereckigen Zitadelle umgestaltet. Das Jakobskloster und der römische Drususstein blieben dabei innerhalb der Anlage erhalten. Ein Bau für den Festungskommandanten entstand 1696 über dem stadtwärts gerichteten Tor. Das Jakobskloster wurde während der Belagerung von Mainz im Jahr 1793 weitgehend zerstört.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Zitadelle_Mainz_Kommandantenhaus.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 49.9934, 8.2745