Die Reste der Zitadelle können besichtigt werden
Zitadelle Ludgerusburg

In Coesfeld, Nordrhein-Westfalen, entstand in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts die sternförmige Zitadelle Ludgerusburg. Sie diente als landesfürstliche Residenz von Christoph Bernhard von Galen und wurde nach dem Heiligen Ludgerus benannt.
Geschichte+
Nach dem Dreißigjährigen Krieg und der Besetzung Coesfelds durch hessische Truppen bis 1652, beabsichtigte Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen, Coesfeld zu seiner Residenzstadt auszubauen. Ab 1655 entstand im Norden der Stadt die Ludgerusburg, die die bereits verstärkten Festungswerke ergänzte. Die Zitadelle besaß einen quadratischen Grundriss mit vier Bastionen, die jeweils einen Kavalier trugen, und war von einem Wassergraben umgeben. Ein niedrigerer Wall, die Fausse-Braie, schützte die Kurtinen und Flanken. Im Graben befanden sich Ravelins und Demi-lunes zum Schutz der toten Winkel. Die benötigten Ländereien wurden enteignet und die Bürger entschädigt.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Coesfeld_Ludgerusburgruine_2.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 51.9499, 7.1715