Museum
Wittumspalais

Das Wittumspalais in Weimar ist eine Residenz, die durch ihre enge Verbindung zur Herzogin Anna Amalia und ihre Rolle als kultureller Treffpunkt in der Weimarer Klassik hervorsticht. Heute beherbergt es ein Museum, das Einblicke in das höfische Leben des 18. Jahrhunderts gewährt.
Geschichte+
Die Errichtung des Wittumspalais erfolgte zwischen 1767 und 1769 unter der Leitung von Jakob Friedrich von Fritsch, einem Geheimrat und Minister Weimars. Für den Entwurf zeichnete der sächsische Landbaumeister Johann Gottfried Schlegel verantwortlich. Das Palais wurde auf dem Grund eines ehemaligen Franziskanerklosters an der damaligen Esplanade, der heutigen Schillerstraße, erbaut. Nach dem Schlossbrand in Weimar im Jahr 1774 bezog Herzogin Anna Amalia das Palais im Mai desselben Jahres und erwarb es 1775 für 20.100 Reichstaler. Sie lebte dort bis zu ihrem Tod im Jahr 1807. Ab 1775 wurden die Innenräume gestaltet, wobei Adam Friedrich Oeser die Deckengemälde schuf. Nach Anna Amalias Tod verwaltete das Herzogliche Hofmarschallamt das Gebäude. Zwischen 1808 und 1848 diente es als Versammlungsort der Weimarer Freimaurerloge Amalia und von 1833 bis 1848 tagte hier der Landtag im Festsaal.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://schloesserrundschau.de/thueringen/schloesser/weimar003.html
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Lage: 50.9797, 11.3266