Sanierungsmaßnahmen
Winterpalais (Gotha)

Das Winterpalais in Gotha ist ein klassizistisches Stadtschloss, das hauptsächlich im Jahr 1822 errichtet wurde. Es befindet sich in Gotha, Thüringen.
Geschichte+
Bereits um 1730 waren Vorgängerbauten des Winterpalais auf Stadtansichten von Gotha zu sehen. Das Grundstück lag damals außerhalb der Stadtbefestigung. Um 1790 bewohnte es Hofmarschall Eberhard S. von Frankenberg. Im Jahr 1798 erwarb Herzog Ernst II. von Sachsen-Gotha-Altenburg das Anwesen, um es als Gästehaus zu nutzen. Nach dem Tod des Herzogs 1804 übernahm sein Sohn August Emil die Regierung. Seine zweite Frau, Caroline Amalie von Hessen-Kassel, wurde 1806 zur Gastgeberin ihrer Mutter, Kurfürstin Wilhelmine Karoline, die vor Napoleon floh. Für sie wurde das Palais 1811 erweitert. Nach der Rückkehr der Kurfürstin nach Kassel 1813 bewohnte Herzogin Caroline das Palais zunehmend, möglicherweise aufgrund einer Entfremdung von ihrem Gatten. 1821 schenkte Herzog Emil August seiner Frau das Winterpalais. Nach seinem Tod 1822 wurde das Palais 1822–1823 umfassend umgestaltet und erweitert, um den Wünschen der verwitweten Herzogin Caroline gerecht zu werden. 1845 empfing sie hier Königin Victoria und Prinz Albert. Nach Carolines Tod 1848 diente das Palais verschiedenen Zwecken, darunter als Wohnsitz für Staatsminister und als Pensionat.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 50.9478, 10.7092