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Welfenschloss
In Hannoversch Münden steht das Welfenschloss, ein Bauwerk in Südniedersachsen, das einst als Residenz und Verwaltungssitz diente. Es ist ein Beispiel für die Architektur der Weserrenaissance und wurde in die mittelalterliche Stadtbefestigung integriert.
Geschichte+
Die Ursprünge des Welfenschlosses liegen im Dunkeln, doch ist eine Vorgängeranlage als mittelalterliche Burg wahrscheinlich, da welfische Fürsten bereits ab 1247 in Münden nachweisbar sind. Der heutige Bau wurde 1501 von Herzog Erich I. von Lüneburg-Braunschweig im gotischen Stil als Residenz und Verwaltungssitz errichtet. Nach einem Brand um 1560 ließ Herzog Erich II. das Schloss im Stil der frühen Weserrenaissance als Dreiflügelanlage wieder aufbauen. Mit seinem Tod im Jahr 1584 verlor das Schloss an Bedeutung, da es von den welfischen Landesherren nur noch gelegentlich genutzt wurde. Nach Zerstörungen im Dreißigjährigen Krieg diente es als Kaserne und später als Kornspeicher. Im Jahr 1849 brannte der Südflügel ab und wurde nicht wieder aufgebaut.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Jörg Heldt
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 51.4181, 9.6544