Wohnungen
Privatbesitz
Weiße Burg (Friesheim)

Die Weiße Burg in Friesheim, eine historische Wasserburg im Rhein-Erft-Kreis in Nordrhein-Westfalen, diente einst als Adelssitz. Trotz Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg ist die Anlage, umgeben von einem zweiteiligen Wassergraben, noch heute erhalten.
Geschichte+
Die Ursprünge der Weißen Burg reichen weit zurück, wahrscheinlich als Nachfolgerin eines Fronhofes, der bereits im 9. Jahrhundert im Besitz des Grafen Emundus von Friesheim war und um 830 dem Kölner Domkapitel gestiftet wurde. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Burg im Jahr 1399, als sie an Winrich von Schlenderhan belehnt wurde. Nach mehreren Besitzerwechseln, darunter die Familien von Munster, von Hoemen-Odenkirchen und von Harff, gelangte die Burg 1592 an die Familie von Efferen zu Stolberg. Im Jahr 1661 ging sie an Ferdinand von Frenz über, bevor sie 1681 von Thomas und Franz von Quentel erworben wurde. Diese Familie prägte die Burg so sehr, dass sie zeitweise als Quentelsburg bekannt war. Im Jahr 1773 erhielt sie ihren heutigen Namen „Weiße Burg“. Nach dem Tod des letzten Quentel im Jahr 1776 fiel der Besitz an das Kölner Hospital St. Revilien und später an die Armenverwaltung der Stadt Köln.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.7546, 6.7715