Museum
Wasserburg Gauangelloch
Die Wasserburg Gauangelloch, auch bekannt als Bettendorfsches Schloss, ist ein Bauwerk in Gauangelloch, einem Stadtteil von Leimen. Ursprünglich eine Wasserburg, präsentiert sie sich heute als Schlossanlage.
Geschichte+
Die Errichtung der Wasserburg am Angelbach wird Hans I. von Angelach-Braubach zugeschrieben. Ihre erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahr 1369. Im 15. Jahrhundert, genauer 1450 und 1476, gelangte die Anlage in zwei Schritten in den Besitz der Freiherren von Bettendorf. Während des Dreißigjährigen Krieges erlitt die Burg Zerstörungen, wurde jedoch 1665 durch Johann Philipp und Helena von Bettendorf wiederaufgebaut. Im 18. Jahrhundert verfiel das Schloss erneut und wurde 1823 größtenteils abgetragen. Ein einfacher Wohnbau blieb erhalten und wurde restauriert. Auf den Fundamenten des Kellers entstand 1824 eine Burgkapelle aus den Steinen des zerstörten Schlosses, die bis zum Ende des 19. Jahrhunderts als Gotteshaus diente, bevor sie zu einer Scheune umfunktioniert wurde.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Jörg Heldt
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 49.3384, 8.7572