Leerstehend
Walternienburg

Die Burg Walternienburg, eine kleine, aber historisch bedeutsame Anlage, liegt an der Nuthe nahe Zerbst in Sachsen-Anhalt. Sie hat einen markanten Bergfried und gut erkennbare Reste eines ehemaligen Wall-Graben-Systems.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung der Walthernienburg erfolgte im Jahr 973 im Kontext einer Schenkung von Handels- und Honigzehnten an das Erzstift Magdeburg. Bereits ein Jahr später wurde der zugehörige Kreis dem Stift Quedlinburg zugesprochen, welches die Herren von Arnstein mit der Burg belehnte. Es wird vermutet, dass es sich entweder um eine frühe deutsche oder eine ältere slawische Befestigung handelte. Nachdem die Burg ihre strategische Rolle als Grenzbefestigung eingebüßt hatte, diente sie als Verwaltungssitz unter den Vögten der Grafen von Arnstein-Barby. Im 14. Jahrhundert entstand der heute noch sichtbare Bergfried mit einer Mauerstärke von 3,5 Metern. Der Namenszusatz „Walter-“ erschien erstmals 1359 und wird Graf Walter II. von Arnstein-Barby zugeschrieben.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Roland Neubert, Halle (Saale)
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Lage: 51.9643, 11.9361