Die Reste der Burgruine können besichtigt werden
Wallburg Pöhlde

Auf dem Rotenberg bei Pöhlde befindet sich die Wallburg Pöhlde, auch bekannt als König Heinrichs Vogelherd. Die Befestigungsanlage, bestehend aus einer größeren Vorburg und einer kleineren Hauptburg, diente als Fliehburg.
Geschichte+
Archäologische Untersuchungen deuten darauf hin, dass die Wallburg Pöhlde zwischen dem 9. und 12. Jahrhundert sporadisch als Fliehburg genutzt wurde. Die Anlage war strategisch am Fastweg gelegen, einer Heer- und Handelsstraße, was ihre Funktion als Wegesperre nahelegt. Der ältere Teil ist die ovale Vorburg, die den Großteil des Bergrückens einnimmt und über einen Wall mit Graben verfügte. Später wurde die fast kreisrunde Hauptburg in den westlichen Bereich der Vorburg eingefügt. Zwischen den beiden Burgteilen befand sich ein Zangentor. Ausgrabungen in den Jahren 1934, 1951 und von 1955 bis 1974 förderten Gefäßscherben aus dem 9. und 10. Jahrhundert sowie Holzreste zutage, die eine Datierung der Vorburg zwischen 750 und 1100 ermöglichen. Eine Sage besagt, dass König Heinrich I.
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Lage: 51.6081, 10.3129