Privatbesitz
Villa d’Este

In Tivoli, Latium, steht die Villa d’Este, eine Residenz, die vor allem für ihre Gärten bekannt ist. Sie gilt als Meisterwerk der italienischen Gartenkunst der Renaissance und hat die europäische Gartenarchitektur maßgeblich beeinflusst.
Geschichte+
Die Geschichte der Villa d’Este beginnt im Jahr 1550, als Kardinal Ippolito II. d’Este, Sohn von Lucrezia Borgia, Statthalter von Tivoli wurde und ein ehemaliges Benediktinerkloster als Residenz wählte. Er entwickelte die Vision eines weitläufigen Gartens am Hang unterhalb des Palastes. Die Umsetzung dieser Pläne begann 1560 unter der Leitung des Architekten Pirro Ligorio, wobei das gesamte Tal grundlegend umgestaltet wurde. Die Innenräume der Villa wurden von führenden Künstlern des römischen Manierismus reich verziert. Nach dem Tod des Kardinals 1572 waren die Arbeiten weitgehend abgeschlossen. Sein Nachfolger, Kardinal Alessandro d’Este, veranlasste ab 1605 weitere Instandsetzungen und Änderungen an der Gartengestaltung. Zwischen 1660 und 1670 folgten zusätzliche Baumaßnahmen, an denen auch Gianlorenzo Bernini beteiligt war. Im 18. Jahrhundert verfiel die Anlage unter habsburgischem Besitz, doch Mitte des 19.
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Lage: 41.9624, 12.7964