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Veste Oberhaus

Die Veste Oberhaus in Passau ist eine der größten und am besten erhaltenen Burganlagen Europas. Ursprünglich 1219 gegründet, diente sie lange Zeit als Residenz der Passauer Fürstbischöfe und dokumentiert die Entwicklung der Festungsbaukunst.
Geschichte+
Die Gründung der Veste Oberhaus erfolgte 1219 unter Fürstbischof Ulrich II. auf dem Georgsberg. Sie sollte die militärische Stärke der Passauer Bischöfe nach Erlangung der Reichsfürstenwürde untermauern und Schutz vor äußeren Feinden sowie den Bürgern Passaus bieten. Die Festung wurde kontinuierlich ausgebaut und erweitert, um den sich wandelnden Belagerungstechniken standzuhalten. Bedeutende Umbauten fanden unter Fürstbischöfen wie Leonhard von Layming und Johann Philipp von Lamberg statt, die die Anlage von einer gotischen Zwingburg zu einer Landesfestung transformierten. Zwischen 1250 und 1482 widerstand die Veste Oberhaus fünf Belagerungen, darunter zwei durch Passauer Bürger, die alle erfolglos blieben. Im 16.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Peter Schneider
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Lage: 48.5777, 13.4707