Museum
Veste Heldburg

Die Veste Heldburg, eine Höhenburg, steht auf einem Vulkankegel im südlichsten Zipfel Thüringens. Ursprünglich im Hochmittelalter errichtet, wurde sie im 16. Jahrhundert zu einem Renaissanceschloss umgestaltet und ist heute ein Kulturdenkmal, das als „Fränkische Leuchte“ bekannt ist.
Geschichte+
Die Ursprünge der Veste Heldburg reichen bis ins 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Im frühen 14. Jahrhundert befand sie sich im Besitz der Grafen von Henneberg-Schleusingen und diente als Verwaltungs- und Gerichtssitz. Im Jahr 1374 ging die Burg an die Wettiner über. Unter Johann Friedrich dem Mittleren erfolgte ab 1560 ein Ausbau im Renaissancestil, geleitet von Hofbaumeister Nikolaus Gromann. Herzog Johann Casimir von Sachsen-Coburg nutzte die Veste später als Nebenresidenz und Jagdschloss. Nach Plünderungen im Dreißigjährigen Krieg wurde sie neu befestigt und diente ab 1776 vorübergehend den Herzögen von Sachsen-Hildburghausen als Residenz. Ab 1826 im Besitz des Meininger Herzogshauses, ließ Herzog Georg II.
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Lage: 50.2887, 10.7290