Privatbesitz
Unteres Schloss Pähl

Im oberbayerischen Pähl, Landkreis Weilheim-Schongau, liegt das Untere Schloss Pähl. Es zählt zu den ursprünglich drei Schlössern des Ortes und hat seine ursprüngliche Bauform weitgehend erhalten.
Geschichte+
Die Errichtung des Unteren Schlosses Pähl erfolgte vermutlich vor der Mitte des 16. Jahrhunderts. Bauherr war Kaspar von Berndorf, der die Ländereien in Pähl im Jahr 1531 von Urban Aresinger erworben hatte. Das Schloss diente fortan als Sitz einer offenen Hofmark. Die Besitzer wechselten, darunter Heinrich von Berndorf (1589), Ottheinrich von Berndorf, dessen Sohn Philipp Karl (1663) und später Gottfried (1689). Gottfrieds Witwe verpfändete die Hofmark 1722 an das Kloster Dießen. Im Jahr 1754 löste Matheus Carl von Vieregg den Besitz wieder aus und vereinigte ihn mit der Hofmark Tutzing. Das Schloss verblieb bis zum Tod von Maximilian Graf von Vieregg, dem letzten männlichen Nachkommen dieser Linie, in Familienbesitz. 1866 ging es an seine Schwester Ilka von Wrede über und blieb danach fast 140 Jahre im Besitz der Familie Wrede.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 47.9057, 11.1753