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Stift Schlierbach

Das Stift Schlierbach, eine Zisterzienser-Abtei in Oberösterreich, ist ein historisches Kloster, das das kulturelle und geistliche Leben der Region prägt. Es liegt nahe Kirchdorf an der Krems.
Geschichte+
Die früheste Erwähnung des Ortes Schlierbach datiert auf das Jahr 927. Eine ehemalige Burg an dieser Stelle gelangte 1353 in den Besitz von Eberhard V. von Wallsee, der dort 1355 ein Zisterzienserinnenkloster gründete. Dieses Kloster, auch als Mariensaal bekannt, wurde von Priorin Elisabeth von Gundelfingen mit zwölf Schwestern geführt und erweiterte seinen Besitz durch Schenkungen und Käufe, darunter die Burg Steyrstein. Nach rund 200 Jahren und 18 Äbtissinnen löste sich der Konvent aufgrund der Ausbreitung des Protestantismus auf. Im Zuge der Gegenreformation wurde das Kloster 1620 unter Kaiser Ferdinand II. mit Zisterziensermönchen aus Stift Rein neu besiedelt. Unter Abt Wolfgang Sommer begann der Wiederaufbau der Seelsorge. Abt Franz Keller erhielt Sitz und Stimme bei den Landständen, und Abt Balthasar Rauch wurden 1654 bischöfliche Insignien verliehen. Unter Abt Nivard I. Geyregger begann 1674 ein Neubau der verfallenen Anlage. Die Stiftskirche wurde von 1680 bis 1683 unter Abt Benedikt Rieger errichtet. Im 18.
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Lage: 47.9361, 14.1269