Das Kloster kann besichtigt werden
Stift Ranshofen
Das Stift Ranshofen, ein ehemaliges Augustiner-Chorherren-Kloster, liegt in Ranshofen bei Braunau am Inn in Oberösterreich, Österreich. Es wurde von einer herzoglichen Residenz zu einer Kaiserpfalz und schließlich zu einem Kloster.
Geschichte+
Die Geschichte Ranshofens beginnt im Jahr 788 als herzoglicher Hof „Rantesdorf“ der Agilolfinger. Nach der Absetzung Herzog Tassilos III. ging der Besitz an die Karolinger über und wurde unter Karl dem Großen zur Kaiserpfalz erhoben. Ludwig der Deutsche und sein Sohn Karlmann weilten hier, und Kaiser Arnulf von Kärnten ließ zwischen 896 und 898 eine Pankraz-Kapelle errichten. Um 900 entstand hier eine Gemeinschaft von Weltpriestern. Kaiser Heinrich II. gründete vor 1040 die Pfarre Ranshofen, die 1040 von Kaiser Konrad II. bestätigt wurde. Aus der Weltpriestergemeinschaft an der Pankraz-Kapelle entwickelte sich 1125 unter Herzog Heinrich IX. ein Augustiner-Chorherren-Stift, das 1135 geweiht wurde. Das Kloster erhielt 1147 das Recht der freien Propstwahl. Ranshofen wurde mehrfach durch Kriege verwüstet, darunter 1233, 1242 und 1266.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ranshofen-3.JPG
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Lage: 48.2316, 13.0190