Klosterbetrieb
Stift Herzogenburg

Das Augustiner-Chorherrenstift Herzogenburg in Niederösterreich ist ein lebendiges Kloster, das eine kulturelle und religiöse Rolle in der Region spielt.
Geschichte+
Die Ursprünge des Klosters reichen bis ins Jahr 1112 zurück, als es von Ulrich I. von Passau in St. Georgen an der Traisen gegründet wurde. Aufgrund wiederholter Überschwemmungen erfolgte im Jahr 1244 eine Verlegung des Stiftes um etwa 10 Kilometer flussaufwärts nach Herzogenburg. Dies führte zur Entstehung des „Oberen Marktes“, der unter der Grundherrschaft des Chorherrenstiftes stand. Ab 1714 erfuhr das Stift eine Barockisierung, an der Architekten wie Jakob Prandtauer, Johann Bernhard Fischer von Erlach und Joseph Munggenast beteiligt waren. Trotz der josephinischen Klosteraufhebungen im späten 18. Jahrhundert konnte das Stift Herzogenburg seinen Bestand sichern und wurde durch die Eingliederung der Pfarreien aufgelöster Klöster gestärkt.
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Lage: 48.2868, 15.6972