Die Kirche kann besichtigt werden
Stephanskirche

Die Stephanskirche in Konstanz, eine ehemalige Stifts- und Pfarrkirche, gilt als die älteste Kirchengründung der Stadt. Ihre Ursprünge reichen bis in die späte Römerzeit zurück und sie prägte das Stadtbild und das religiöse Leben der Konstanzer Altstadt.
Geschichte+
Die frühesten Spuren der Stephanskirche lassen sich bis in die späte Römerzeit zurückverfolgen. Schon bei der Gründung des Bistums Konstanz Ende des 6. Jahrhunderts existierte an diesem Ort ein Gotteshaus. Eine erste urkundliche Erwähnung findet sich im Jahr 680. Um 900 etablierte sich dort eine Gemeinschaft von Klerikern. Nach einer Beschädigung durch den Ungarneinfall 926 wurde die Kirche wiederaufgebaut. Im 11. Jahrhundert wuchs die Siedlung um St. Stephan stark an und wurde in die Stadt integriert. Um 1130 erfolgte der Umbau zu einer romanischen Basilika. Ab dem 13. Jahrhundert entwickelte sich St. Stephan zur Bürger- und Marktkirche. Während des Konstanzer Konzils (1414–1418) tagte hier die Römische Rota. Umfangreiche Erweiterungen im 15.
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Lage: 47.6625, 9.1745