Die Kirche kann besichtigt werden
Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt

In Bad Neustadt an der Saale steht die Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt, ein Beispiel klassizistischer Sakralarchitektur in Bayern. Als römisch-katholische Pfarrkirche des Landkreises Rhön-Grabfeld ist sie ein zentraler Bestandteil des Stadtbildes und ein eingetragenes Baudenkmal.
Geschichte+
An der Stelle der heutigen Kirche befanden sich bereits frühere Gotteshäuser, darunter eine romanische Chorturmkirche aus der Zeit um 1050. Diese wurde um 1352 im gotischen Stil erweitert. Fundamentreste dieser erweiterten Kirche, die 1983/84 freigelegt wurden, sind heute an der Nordostecke des Bauwerks durch spezielle Bodenpflasterung und eine Infotafel gekennzeichnet. Im Jahr 1793 musste die Kirche aufgrund baulicher Mängel und Platzmangels abgerissen werden. Die Pläne für den Neubau stammten ursprünglich von Hofkammerrat Alois Geigel. Nach seinem Tod im Jahr 1798 übernahm Hofarchitekt Andreas Gärtner die Bauleitung. Trotz anfänglicher Meinungsverschiedenheiten bezüglich der Gestaltung, insbesondere der Säulen im Chor, die dem Willen des verstorbenen Fürstbischofs Franz Ludwig von Erthal entsprachen, wurde der Bau fortgesetzt. Finanzielle Engpässe und die Wirren der napoleonischen Kriege führten zu mehreren Bauunterbrechungen. Mit Unterstützung König Ludwigs I. von Bayern konnte der Bau schließlich 1834 vollendet werden. Der Innenausbau erfolgte in den Jahren 1835/36 nach Plänen von Mattlehner. Die Weihe unter dem heutigen Namen fand am 10. August 1836 durch die Bischöfe Johann Leonhard Pfaff von Fulda und Adam Friedrich Groß zu Trockau von Würzburg statt.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 50.3237, 10.2147