Die Stadtbefestigung kann besichtigt werden
Stadtbefestigung Rüthen-Hexenturm
Die Stadtbefestigung Rüthen-Hexenturm schützte einst die Stadt Rüthen und ist heute, insbesondere mit dem erhaltenen Hexenturm, ein Denkmal der Vergangenheit.
Geschichte+
Die mittelalterliche Stadtbefestigung von Rüthen wurde im 14. Jahrhundert errichtet. Sie umfasste eine etwa 3000 Meter lange Stadtmauer, die vier Stadttore und elf Türme miteinander verband. Diese Anlage diente dem Schutz der Bewohner vor Angreifern und Raubrittern, insbesondere während Konflikten wie der Soester Fehde, dem Dreißigjährigen Krieg und Auseinandersetzungen der Landesherren. Die Mauern waren zwischen 1,20 und 1,80 Meter breit und erreichten eine Höhe von 3,00 bis 3,50 Metern. Nach oben hin verjüngte sich die Mauer, wo ein Wehrgang mit einer Mauerkrone und Schießscharten den Schutz gewährleistete. An weniger geschützten Stellen, wo die Stadt nicht durch natürliche Steilhänge gesichert war, ergänzten doppelte Gräben die Verteidigungsanlagen. Von der ursprünglichen Befestigung sind heute noch das Hachtor, der halbrunde Hexenturm sowie Abschnitte der Stadtmauer erhalten.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:R%C3%BCthen_Denkmal_Hexenturm_Seitenansicht_mit_neuer_Treppe.JPG
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 51.4909, 8.4250