Das Tor kann besichtigt werden
Stadtbefestigung Nürnberg-Färbertor

Das Färbertor in Nürnberg ist keine klassische Torhausanlage mehr, sondern eine Öffnung in der historischen Stadtmauer, die heute einen Zugang zur südlichen Altstadt bildet.
Geschichte+
Bereits in der Zeit der vorletzten Stadtmauer existierte in der Nähe des späteren Färbertors ein Übergang über den damaligen Stadtgraben. Im Jahr 1540 wurde eine privat finanzierte Brücke über den letzten Stadtgraben errichtet, die ebenfalls den Namen Färbersbrücklein trug. Angesichts des Wachstums der südlichen Vorstädte Nürnbergs zu Beginn des 19. Jahrhunderts entstand 1848 das neugotische Färbertor, entworfen von Bernhard Solger. Es wurde nach der Färberstraße benannt. Doch schon 1891 musste das Tor dem zunehmenden Verkehr weichen und wurde abgerissen, der Graben an dieser Stelle zugeschüttet. Während des Zweiten Weltkriegs ersetzte ein Bunker den alten Turm „Rotes H“.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:N%C3%BCrnberg_Frauentormauer_Turm_rotes_H_%28Bunker%29.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 49.4474, 11.0720