Die Stadtbefestigung kann besichtigt werden
Stadtbefestigung Memmingen

Die Stadtbefestigung Memmingen zählt zu den am besten erhaltenen mittelalterlichen Wehranlagen Deutschlands. Sie umgibt den historischen Stadtkern von Memmingen in Bayern mit ihren Toren, Türmen und Mauerabschnitten.
Geschichte+
Die Ursprünge der Befestigung reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück, als ein erster Mauerring die sogenannte Welfenstadt umschloss. Vermutlich um 1170/1180, spätestens jedoch 1230, entstanden die ersten steinernen Mauern mit vier Stadttoren. Im 13. Jahrhundert, nach dem Wachstum der Stadt und der Ansiedlung von Klöstern, erfolgte eine erste Erweiterung, die die Kalchervorstadt mit einem Mauergürtel umfasste und die Ostgrenze der Stadt bis ins 19. Jahrhundert definierte. Die größte mittelalterliche Erweiterung im 14. Jahrhundert schloss die Wegbachsiedlung ein und erforderte den Abriss südlicher Mauern. In dieser Phase wurden neue Tore wie das Lindauer Tor und das Kempter Tor sowie zahlreiche Türme errichtet. Der Osten der Stadt war durch gestautes Wasser des Haienbachs natürlich geschützt. Die dritte Erweiterung im 15. Jahrhundert integrierte die Ulmer Vorstadt, wobei das Ulmer Tor und weitere Türme entstanden.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 47.9807, 10.1820