Der Turm kann besichtigt werden
Stadtbefestigung Magdeburg-Lukasklause

In Magdeburg, Sachsen-Anhalt, steht die Lukasklause, ein spätgotischer Wehrturm, der einst Teil der Stadtbefestigung war.
Geschichte+
Die Ursprünge des Turms reichen ins Mittelalter zurück. Bereits 1236 wurde Land für die Vollendung der Stadtmauer im Nordosten Magdeburgs geschenkt, wobei das Gelände der heutigen Lukasklause oder angrenzende Bereiche betroffen gewesen sein könnten. Der Wehrturm, der die nordöstliche Ecke der Stadtmauer sicherte, entstand wahrscheinlich zwischen 1205 und 1232 oder kurz danach. Eine erste Erwähnung des Turms als „Welscher Turm“ wird in der stadtgeschichtlichen Literatur auf 1279 datiert, wobei es auch Hinweise auf eine Erwähnung im Jahr 1440 gibt. Die militärische Bedeutung des Turms führte zu zahlreichen Modernisierungen, darunter der Einbau von Schießscharten um 1450 und der Ausbau zur Schanze „Neues Werk“ im Jahr 1536. Während der Belagerung Magdeburgs 1550/51 bewährte sich die Anlage, doch 1631, trotz weiterer Ausbauten, drangen Pappenheims Truppen ein und zerstörten den Turm teilweise.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Lukasklause.jpg
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Lage: 52.1361, 11.6508