Der Turm kann besichtigt werden
Stadtbefestigung Magdeburg-Kiek in de Köken
Der Turm Kiek in de Köken, ein Element der mittelalterlichen Stadtbefestigung Magdeburgs, erhebt sich in der Stadt in Sachsen-Anhalt. Er schützte einst die südöstliche Flanke der Stadt an der Elbe.
Geschichte+
Im Jahr 1431 wurde der Turm Kiek in de Köken errichtet, als die Magdeburger Bürger, entgegen dem Willen des Erzbischofs, die Stadtbefestigung verstärkten. Dies geschah aus Furcht vor Angriffen der aufständischen Hussiten. Der Bau war Teil einer Reihe von Wehrtürmen, die entlang der Elbe entstanden. Ein Konflikt mit dem Erzbischof über diese nahe seinem Palast gelegenen Türme eskalierte zwischen 1432 und 1435, teilweise sogar mit Waffengewalt, was den Erzbischof Günther zur Flucht zwang. Ein 1435 geschlossener Vergleich erlaubte den Bestand der Türme, sicherte dem Erzbischof jedoch Mitbesitzrechte zu. Der Turm, ursprünglich mit einem quadratischen Grundriss von 7x7 Metern und massiven Wänden, besaß einst hohe gotische Turmhelme. Er diente im 18. Jahrhundert als Arrestturm und wurde im 19. Jahrhundert als Turm Bevern bekannt.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Kiek_in_de_K%C3%B6ken2.JPG
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Lage: 52.1247, 11.6370