StadtbefestigungFreistadt

Stadtbefestigung Freistadt-Linzertor

Stadtbefestigung Freistadt-Linzertor

Das Tor kann besichtigt werden

Das Linzertor in Freistadt, Oberösterreich, ist ein mittelalterliches Stadttor. Mit einer Höhe von 28 Metern zählt es zu den Tortürmen in Mitteleuropa und markiert den südlichen Zugang zur Altstadt.

Geschichte+

Die Errichtung des Linzertors erfolgte im 13. Jahrhundert als Teil der Stadtbefestigung Freistadts. Um 1485 wurde es unter Baumeister Mathes Klayndl im spätgotischen Stil umgestaltet, wobei auch eine Bastei vorgelagert wurde. In der Barockzeit erhielt das Tor ein Zwiebeltürmchen auf dem Giebel des Keildaches. Ursprünglich diente das Tor als Durchgang für die alte Handelsstraße von Enns nach Böhmen und später für die Bundesstraße 125, bis in den 1960er Jahren eine Umfahrungsstraße gebaut wurde. Im Mittelalter war es mit einer Zugbrücke ausgestattet, deren Schlitze für die Schwungbalken noch heute sichtbar sind. Tagsüber war die Zugbrücke herabgelassen, das Tor wurde bei Einbruch der Dunkelheit verschlossen. Um 1964 und 1971 wurden beidseitig des Tores Fußgängerdurchgänge durch die äußere Stadtmauer geschaffen, um dem zunehmenden Verkehr gerecht zu werden.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Linzertor3.JPG

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 48.5129, 14.5055