Die Kirchenruine kann besichtigt werden
St. Christoph Kirche

Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung der Pfarrkirche St. Christoph datiert auf das Jahr 893. Im Jahr 1140 bestätigte Papst Innozenz II. das Patronat der Reichsabtei St. Maximin in Trier. Der heutige Bau, abgesehen vom romanischen Turm aus der Zeit um 1240, entstand zwischen 1280 und 1330. Im 17. und 18. Jahrhundert erfuhr die Kirche barocke Umgestaltungen und Renovierungen. Eine historische Begebenheit ist das Gelübde des Petrus Canisius, des ersten deutschen Mitglieds des Jesuitenordens, das er 1543 im Pfarrhaus von St. Christoph ablegte. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche bei Bombenangriffen 1942 und 1945 schwer beschädigt und brannte aus, wobei die Gewölbe einstürzten. Die erhaltenen Außenmauern wurden später gesichert und mit einem Strebewerk versehen, das ein Relief des Bildhauers Heinz Hemrich ziert.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://en.wikipedia.org/wiki/File:St._Christoph_Mainz.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.0019, 8.2721