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Schottenkloster

Das Schottenkloster Würzburg (Kloster St. Jakob) oder Kloster zu den Schotten war eine Abtei der Benediktiner in Würzburg in Bayern in der Diözese Würzburg.
Das zu ehren St. Jakobus d. Ä. geweihte Kloster wurde 1139 durch den Würzburger Bischof Embricho auf der linken Mainseite als dritte Benediktinerabtei Würzburgs gegründet. Erster Abt des Konvents St. Jakob war der Iroschotte Macarius. Der Humanist Johannes Trithemius (1462–1516) hatte dieses Amt von 1506 bis zu seinem Tode inne. Ab dem 12. Jahrhundert bestand ein gutes Verhältnis zu den Rittern von Leinach. So erhielt es ab 1186 von Conrad von Leinach und seinem Bruder Herold jährlich einen Malter Weizengült von einem Weinberg in Unterleinach (bzw. „Niedernleinach“). Im Zuge der Säkularisation im Jahr 1803 wurde das Kloster aufgelöst.
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Lage: 49.7957, 9.9205