Klosterbetrieb
Schottenkloster

Das ehemalige Schottenkloster in Eichstätt, Bayern, beherbergt eine romanische Heilig-Grab-Kapelle. Es liegt auf einer Höhe von etwa 403 Metern über dem Meeresspiegel.
Geschichte+
Die Ursprünge des Klosters reichen bis ins Jahr 1148/1149 zurück, als es als Propstei von Benediktinermönchen aus Irland, den sogenannten „Schottenmönchen“, gegründet wurde. Diese Mönche, die eine Tochtergründung des Regensburger Klosters St. Jakob darstellten, betrieben ein Hospital und kümmerten sich um Pilger. Eine besondere Bedeutung erlangte das Kloster durch die Errichtung einer Nachbildung des Heiligen Grabes von Jerusalem und einer Rundkirche „Zum heiligen Kreuz“ um 1166, die 1194 geweiht wurde. Im 14. Jahrhundert begann der Niedergang des Schottenstifts, bedingt durch mangelnde Einnahmen und fehlenden Nachwuchs, da nur Novizen aus Irland aufgenommen wurden. Im 15.
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Lage: 48.8903, 11.1913