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Schönburg
Die Schönburg, eine Höhenburg aus dem 12. Jahrhundert, ist Teil des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal und nach ihr ist die Rebsorte Schönburger benannt.
Geschichte+
Der Bau der Schönburg begann in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts, wobei die genaue Bauherrschaft zwischen dem Magdeburger Erzbischof und einer Reichsburg unklar bleibt. Erstmals urkundlich erwähnt wurde sie 1149 als Lehen des Hermann von Stahleck, der hier seinen Rivalen Otto II. von Rheineck ermorden ließ. Im 14. Jahrhundert ging die Burg an Kurtrier über. Die Ritter von Schonenberg, die als Reichsministeriale dienten, passten sich den Lehnsherren an. Ab Mitte des 13. Jahrhunderts verzweigte sich die Familie, und die Burg entwickelte sich zu einer Ganerbenburg mit drei separaten Wohnbereichen und drei Bergfrieden. Diese Aufteilung ist auch heute noch erkennbar. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg wurde die Schönburg 1689 von französischen Truppen zerstört. Nach dem Tod des letzten Schönburgers 1719 fiel die Ruine an Kurtrier zurück. Der Deutsch-Amerikaner T. I.
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Lage: 50.1012, 7.7322