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Schoeler Schlösschen

Das Schoeler Schlösschen in Berlin-Wilmersdorf ist das älteste erhaltene Gebäude des Ortsteils und zeugt von einer langen Geschichte, die bis ins 18. Jahrhundert zurückreicht. Ursprünglich als einfaches Büdnerhaus konzipiert, entwickelte es sich zu einem stattlichen Landhaus und ist heute ein kultureller Mittelpunkt.
Geschichte+
Die Ursprünge des Schoeler Schlösschens reichen bis in die Jahre 1752/1753 zurück, als der damalige Pfarrer von Wilmersdorf, Samuel Gottlieb Fuhrmann, ein Grundstück mit der Auflage erhielt, dort ein eingeschossiges Fachwerkhaus zu errichten und Maulbeerbäume für die Seidenraupenzucht anzupflanzen. Das Anwesen wechselte in den folgenden Jahren mehrfach den Besitzer. Zwischen 1765 und 1766 erfolgte ein umfassender Umbau zu einem barocken Landhaus, bei dem ein weiteres Stockwerk hinzugefügt, Nebengebäude errichtet und ein großer Garten angelegt wurden. Im Jahr 1893 erwarb der bekannte Berliner Augenarzt Heinrich Schoeler das Haus, der dort bis zu seinem Tod im Jahr 1918 lebte und dem Schlösschen seinen heutigen Namen gab.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Wilmersdorf_Schoeler-Schl%C3%B6sschen.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 52.4850, 13.3268