Die Schloßruine kann besichtigt werden
Restaurant
Schloßruine Herrenberg
Die Schloßruine Herrenberg, einstige Residenz der Pfalzgrafen von Tübingen, liegt auf einer Anhöhe in Herrenberg, Baden-Württemberg. Heute ist sie ein Ausflugsziel mit Aussichtsturm und Restaurant.
Geschichte+
Die Ursprünge des Schlosses reichen bis ins Jahr 1220 zurück, als es erstmals urkundlich als „in castro nostro Herrenberc“ erwähnt wurde. Pfalzgraf Rudolf II. von Tübingen nutzte die Burg 1228 für einen Gütertausch. Die Pfalzgrafen Rudolf I. und Rudolf II. siedelten alamannische Siedlungen am Westhang des Herrenbergs an und gründeten eine befestigte Stadt mit dem Bergschloss. Im Jahr 1382 ging der Besitz an Graf Eberhard II. von Württemberg über. Später diente das Schloss zeitweise als Witwensitz für Mechthild, die Gemahlin Graf Ludwigs I. Immer wieder kam es aufgrund der Lage auf einer Sandsteinkappe zu Schäden und Absenkungen, was 1470 zum Abriss eines Turms führte. Ende des 17. Jahrhunderts nutzte der württembergische Herzog das Schloss als Jagdresidenz. Den Stadtbrand von 1635 überstand es als eines der wenigen Gebäude.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://schloesserrundschau.de/bawue/schloesser/herrenberg.html
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 48.5978, 8.8737