Privatbesitz
Schlossruine Empel

Die Schlossruine Empel, ein Wasserschloss, liegt in Rees-Empel im Kreis Kleve, Nordrhein-Westfalen. Umgeben von Wassergräben und direkt am Empeler Meer, einem Altrheinarm.
Geschichte+
Haus Empel wurde 1240 als Besitz des Ritters Bernard von Rees urkundlich erwähnt. Im 13. und 14. Jahrhundert entwickelte sich das Anwesen zu einer Burg. 1339 ist eine Burgkapelle dokumentiert. Nach Erbstreitigkeiten 1345 gelangte die Burg an Rütger von Hönnepel, der sich mit dem Kölner Erzbischof Walram von Jülich auseinandersetzte. Ein Vertrag von 1347 machte Empel zu einem kurkölnischen Lehen und 1349 zu einem Offenhaus Kölns. Es kam zu Belagerungen durch erzbischöfliche Truppen. 1356 musste Rütger den Besitz erneut als Lehen und Offenhaus auftragen und durfte die Burg nicht ohne Zustimmung des Erzbischofs weiter befestigen. 1387 wurde die Burg von Truppen aus Wesel belagert. Ab dem 15. Jahrhundert war Empel ein klevisches Lehen.
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Lage: 51.7936, 6.4174