Die Schlossruine kann besichtigt werden
Schlossruine Dargun

In Mecklenburg-Vorpommern befindet sich die Schlossruine Dargun. Ursprünglich ein Zisterzienserkloster, wurde es nach der Reformation zu einem Renaissanceschloss umgestaltet. Heute ist die Anlage eine gesicherte Ruine, die die architektonische Entwicklung von der Backsteingotik bis zur Renaissance widerspiegelt.
Geschichte+
Die Ursprünge der Anlage reichen bis ins Jahr 1172 zurück, als Bischof Berno von Schwerin anstelle einer zerstörten Burganlage das Zisterzienserkloster Dargun gründete. Nach einer Zerstörung durch wendische Aufstände und einem gescheiterten Wiederbesiedlungsversuch im Jahr 1209 gelang die Neugründung erst 1216. Mitte des 16. Jahrhunderts, im Zuge der Säkularisierung, übernahm Herzog Ulrich I. von Mecklenburg-Güstrow den Komplex und ließ ihn zu einem Schloss umbauen. Nach dem Aussterben der Güstrower Herzogslinie ging das Schloss an die Herzöge von Mecklenburg-Schwerin über, die es im frühen 17. Jahrhundert erweiterten und nach den Zerstörungen des Dreißigjährigen Krieges unter Herzog Gustav Adolf wiederaufbauten. Es diente später als Witwensitz und Verwaltungsgebäude, bevor es 1945 ausbrannte und zur Ruine wurde. Seit 1991 finden umfangreiche Sicherungs- und Restaurierungsmaßnahmen statt.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Dargun_Kloster_und_Schlossruine.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 53.8922, 12.8617