Die Schlossruine kann besichtigt werden
Schlossrest Osterstein
Der Schlossrest Osterstein in Gera-Untermhaus ist ein Bauwerk auf dem Hainberg, das einst als fürstliche Residenz diente. Obwohl heute nur noch Ruinen und der Bergfried erhalten sind.
Geschichte+
Die Ursprünge des Schlossrests Osterstein reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück, als die Herren von Weida auf dem Hainberg eine Burganlage errichteten. Diese entstand an der Stelle einer bronzezeitlichen Wallanlage und einer späteren slawischen Burg. Der Bergfried stammt aus dieser frühen Bauphase. Lange Zeit spielte die Burg Osterstein eine untergeordnete Rolle im Vergleich zur Stadtburg in Gera, da sie außerhalb des Quedlinburger Stiftsgebiets lag und den Landgrafen von Thüringen unterstand. Erst nach der Zerstörung der Geraer Stadtburg im Sächsischen Bruderkrieg um 1450 verlegten die Herren von Gera ihren Sitz hierher. Im Jahr 1550 erlosch die Linie der Herren von Gera, und das Gebiet ging an die Reuß von Plauen zu Greiz über. Im 16. und 17. Jahrhundert wurde die Burg unter der Ägide von Heinrich dem Jüngeren zu einem Renaissanceschloss umgestaltet, wobei der Name Osterstein erstmals 1581 erwähnt wurde. Bis 1802 war es der Stammsitz der Linie Reuß-Gera und ab 1863 die Residenz des Fürstentums Reuß jüngere Linie.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Thomas Eichler
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Lage: 50.8807, 12.0630