Pfälzisches Oberlandesgericht Zweibrücken
Schloss Zweibrücken
Der größte Profanbau der Pfalz ist das Schloss Zweibrücken in der rheinland-pfälzischen Stadt Zweibrücken. Es dient als Sitz des Pfälzischen Oberlandesgerichts.
Geschichte+
Die Ursprünge des heutigen Schlosses reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück, als die Grafen von Zweibrücken an dieser Stelle eine Burg zum Schutz einer Handelsstraße errichteten. Im 15. Jahrhundert wurde Zweibrücken zur Residenz der Herzöge von Pfalz-Zweibrücken. Das Areal erfuhr im 16. und 17. Jahrhundert unter den Wittelsbacher Herzögen Erweiterungen. Nach seiner Zerstörung im Holländischen Krieg 1677 ließ Herzog Gustav Samuel das Residenzschloss zwischen 1720 und 1725 durch Baumeister Jonas Erikson Sundahl in seiner heutigen Form errichten. Dieses neue Schloss diente repräsentativen Zwecken und nicht mehr der Verteidigung. Am 3. Mai 1793 wurde es von revolutionären Truppen geplündert und blieb 25 Jahre lang eine Ruine.
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Lage: 49.2490, 7.3641