Privatbesitz
Schloss Zoppenbroich (Mönchengladbach)

Das Schloss Zoppenbroich in Mönchengladbach war einst der Mittelpunkt einer eigenständigen Unterherrschaft.
Geschichte+
Die Ursprünge von Zoppenbroich reichen bis ins 14. Jahrhundert zurück, als es ein Ritterlehen des Dingstuhls Liedberg war. Zwischen 1304 und 1405 gelang es den Lehnsträgern, ihre Position zu einer weitgehend unabhängigen Unterherrschaft auszubauen. Diese Unterherrschaft, die von 1405 bis 1744 bestand, umfasste mehrere Honnschaften im heutigen Mönchengladbacher Stadtgebiet und verfügte über eine eigene Richtstätte. Im Jahr 1642 wurde ein Vorgängerbau durch einen Brand zerstört. Das heutige Haus Zoppenbroich entstand um 1700 auf dessen Ruinen und diente als Sitz der Lehnsträger. Die Freiherren von Quadt waren von 1566 bis 1692 die Lehnsträger, gefolgt von mehreren Besitzerwechseln. 1723 gelangte das Territorium an Ambrosius Franz von Virmont, der es 1724 als Lehen erhielt. Nach seinem Tod 1744 und einer langwierigen Auseinandersetzung um das Erbe fiel Zoppenbroich 1763 an Kurköln zurück und wurde fortan von der Vogtei Odenkirchen verwaltet.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 51.1676, 6.4709