Privatbesitz
Schloss Zigguln

Nordwestlich des Stadtzentrums von Klagenfurt am Wörthersee befindet sich Schloss Zigguln. Ursprünglich als Hube erwähnt, entwickelte es sich zu einem Schloss, das heute in Privatbesitz ist.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung des Namens Zikullen erfolgte 1496, abgeleitet von einem mittelalterlichen Rodungsgerät. 1547 wurde Zigguln als kleiner Bauernhof im Besitz von Adam Hofstetter dokumentiert. Durch die Heirat seiner Tochter Ursula mit dem Klagenfurter Baumeister Christoph Windisch gelangte das Anwesen 1589 in dessen Besitz. Nach der Auswanderung von Windischs Tochter Regina, die Zigguln geerbt hatte, im Zuge der Gegenreformation, wechselte der Besitz an einen Gewerken namens Lebmacher. In der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts erfolgte der Ausbau zum Landschloss. 1633 erwarb der Jesuitenorden das Gut und nutzte es als Studentenwohnheim und Erholungsstätte für die Jesuitenschule. Nach der Auflösung des Ordens 1773 fiel das Schloss an den Staat. Maria Theresia verpachtete es zunächst an ein Militärwaisenhaus und schenkte es später dieser Einrichtung. Im 19.
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Lage: 46.6352, 14.2918