Privatbesitz
Schloss Zarghof

Das Schloss Zarghof, auch bekannt als Zarig, befindet sich in der Gemeinde Lichtenau im Mühlkreis in Oberösterreich. Ursprünglich ein Adelssitz, präsentiert es sich heute als Bauernhof.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung des Zarghofs erfolgte 1379 unter dem Namen „Sarg“, gefolgt von „Czarig“ im Jahr 1405. Um 1450 gehörte der Besitz einem Peter Harwekch, der ihn 1452 an Hainrich Viechtenstainer veräußerte. Wenige Jahre später, 1456, war Andreas Viechtenstainer Eigentümer. Der Zarghof war ein Lehen der Wallseer und gelangte später in den Besitz von Heinrich Herleinsperger, der 1621 das nahegelegene Schloss Lichtenau erbte. Im Jahr 1620 ließ Herleinsperger den Zarghof zu einem Witwensitz für seine Frau Praxedis von Oedt umbauen, eine Funktion, die er bis 1682 für Sabine Schifer, geborene von Oedt, beibehielt. Im Volksmund ist der Zarghof bis heute als „Witwenschlössl“ bekannt. Später wurde der Witwensitz in den Nordtrakt von Schloss Lichtenau verlegt. Als die Sprinzensteiner 1656 die Eigentümer von Lichtenau wurden, diente der Zarghof als Wohnsitz für den Pfleger.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Zarghof.jpg
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Lage: 48.6019, 14.0435