Kulturelle Veranstaltungen
Privatbesitz
Schloss Wotersen

Schloss Wotersen, ein Anwesen in Roseburg-Wotersen im Herzogtum Lauenburg, Schleswig-Holstein, ist ein Beispiel norddeutscher Gutsarchitektur. Es war ein Zentrum für Politik und Kultur und ist heute ein Ort für Veranstaltungen.
Geschichte+
Die erste Erwähnung eines Dorfes Wotersen findet sich bereits im Ratzeburger Zehntregister von 1230. Ab 1408 war das Gut im Besitz der Familie von Dalldorf, die es von der Familie von Schack übernahm. Nach einer kurzen Verpfändung an die Familie von Falkenberg im Jahr 1672 wurde es von General Valentin Johann von Dalldorf wieder eingelöst. Im Jahr 1717 erwarb Andreas Gottlieb Freiherr von Bernstorff das Gut. Er ließ ab 1720 durch Johann Caspar Borchmann neue Gebäude errichten, nachdem die ursprüngliche Burg im Dreißigjährigen Krieg zerstört worden war. Das Gut wurde noch im selben Jahr in ein Familienfideikommiss umgewandelt. Johann Hartwig Ernst Graf von Bernstorff, der das Gut 1737 erbte, beauftragte 1739 Johann Paul Heumann mit Umbauplänen, die 1765 vollendet wurden.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Gut_Wotersen_Herrenhaus.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 53.5418, 10.6022