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Schloss Wolmirstedt

Im Jahr 1009 wurde das Schloss Wolmirstedt, ursprünglich als Reichsburg konzipiert, erstmals urkundlich erwähnt. Es diente strategisch der Sicherung des Zugangs zur Altmark.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung der Anlage stammt aus dem Jahr 1009, als sie als Reichsburg an die Walbecker Grafen verlehnt war. Im 12. Jahrhundert ging sie in den Besitz der Markgrafen von Brandenburg über. Ihre Lage am damaligen Zusammenfluss von Elbe und Ohre war entscheidend für die Sicherung der nördlichen Altmark, insbesondere während der Konflikte mit dem Erzbistum Magdeburg. Markgraf Albrecht II. ließ die Anlage 1208 aus Stein erweitern. Aufgrund finanzieller Engpässe verkaufte Markgraf Waldemar die Burg 1316 an das Erzbistum Magdeburg, das sie ab 1342 als Residenz nutzte. Unter Ernst II. von Wettin erfolgte 1480 der Umbau zur Schlossanlage.
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Lage: 52.2460, 11.6274