Leerstehend
Schloss Wollershausen
Im niedersächsischen Wollershausen befindet sich ein historisches Wasserschloss, das sich in seiner ursprünglichen Form präsentiert.
Geschichte+
Die Geschichte des Anwesens begann 1398, als Herzog Friedrich von Grubenhagen das Lehen Wollershausen an Ritter Hans von Minnigerode vergab. Die Familie von Minnigerode verwaltete das Dorf zunächst von der Allerburg aus. Johann von Minnigerode (1556–1611), der 1601 Alleinbesitzer wurde, ließ 1603 ein neues Herrenhaus in Wollershausen errichten. Dieses war von einem Wassergraben umgeben und besaß eine Zugbrücke. Der obere Teil des Gebäudes war in Fachwerk ausgeführt und verfügte über Erker mit Zwiebeltürmchen. Johanns Ehefrau Dorothea von Hanstein brachte ein Vermögen mit und unterstützte den Umbau der St. Marienkirche sowie den Bau des Pfarrhauses 1605. Nach Johanns Tod 1611 flohen Dorothea und ihre Kinder 1627 vor dem Dreißigjährigen Krieg nach Osterode, da Wollershausen unter den Kriegswirren litt.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Jörg Heldt
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Lage: 51.5957, 10.2557