Privatbesitz
Schloss Wörth

In Wörth an der Donau, im Landkreis Regensburg in Bayern, Deutschland, befindet sich Schloss Wörth. Es prägt das Ortsbild und war Besitz des Hochstifts Regensburg.
Geschichte+
Die Ursprünge von Schloss Wörth reichen bis ins Mittelalter zurück, als die Anlage 1264 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Ab 1345 verpfändeten die Bischöfe von Regensburg die Burg an lokale Adelsfamilien wie die Auer und Chamerauer. Im Jahr 1433 gelang es Bischof Konrad, die Burg zurückzuerwerben. Dank des zugehörigen ausgedehnten Forstes erlangte die Herrschaft den Status eines reichsunmittelbaren Besitzes der Bischöfe. Im 16. und 17. Jahrhundert, ab 1522, wurde die mittelalterliche Burg zu einem Renaissance-Schloss umgestaltet. Unter Administrator Pfalzgraf Johann (1507–1538) entstand der Großteil des Neubaus, und um 1570 wurden die Wohntrakte fertiggestellt. Bischof Albert von Toerring-Stein fügte 1616 die Kapelle und den Nordtrakt hinzu. Das Schloss diente den Bischöfen als Sommerresidenz und wurde von Pflegern verwaltet.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 49.0002, 12.4025