Privatbesitz
Schloss Wintergrün

Im Salzburger Lungau, in Ramingstein, liegt Schloss Wintergrün, das einst als Verwaltungszentrum des Bergbaus und als Grenzbefestigung diente.
Geschichte+
Die Ursprünge von Wintergrün reichen bis ins Jahr 1188 zurück, als Otto von Machland seine Lungaubesitzungen dem Salzburger Domkapitel übertrug. Gemeinsam mit der Burg Finstergrün diente Wintergrün als Grenzbefestigung an der Mur gegenüber der Steiermark. Im Jahr 1459 erklärte Erzbischof Sigismund das Bergwerksgebiet zur Freiung und machte Schloss Wintergrün zum Verwaltungsmittelpunkt dieser Region. Es wurde zum Sitz der Familie von Moosham. Seyfried von Moosham, der Sohn von Wilhelm von Moosham, ließ im Schloss eine Kapelle zu Ehren der Heiligen Helena errichten und stiftete Messen. Nach dem Aussterben der Mooshamer ging der Besitz durch verschiedene Hände, darunter die Familie Weitmoser und später die Geschwister Jocher. 1662 erwarb Balthasar Plockh von Arnholz das Schloss, um die Kapelle zu erhalten. Nach weiteren Besitzerwechseln wurde der Bergwerksbetrieb 1778 eingestellt, jedoch 1806 wieder aufgenommen.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:AT-24389_Ramingstein_Schloss_Wintergr%C3%BCn_01.jpg
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Lage: 47.0750, 13.8377