Museum
Schloss Winsen
In Winsen (Luhe) in Niedersachsen steht das Schloss Winsen, ein historisches Bauwerk, das die Entwicklung einer mittelalterlichen Burg zu einem Schloss zeigt. Seine Geschichte reicht über 700 Jahre zurück und es gilt als das bedeutendste profane Gebäude der Stadt.
Geschichte+
Die Ursprünge des Schlosses Winsen liegen in einer Burg, die an einem Luhe-Übergang errichtet wurde. Erstmals urkundlich erwähnt wurde sie im Jahr 1315, wobei Hinweise auf eine frühere Existenz um 1277 deuten. Im Jahr 1371, zu Beginn des Lüneburger Erbfolgekrieges, wurde die Großvogtei Lüneburg nach Winsen verlegt, und das Schloss diente fortan als Verwaltungszentrum für die welfischen Güter im nördlichen Fürstentum Lüneburg. Das Schloss wurde mehrfach verpfändet, unter anderem an die Städte Lüneburg, Hamburg und Lübeck sowie an die Kurfürsten von Sachsen. Im frühen 17. Jahrhundert war es Schauplatz von Hexenprozessen und diente von 1593 bis 1617 als Witwensitz für Dorothea von Braunschweig-Lüneburg, die den Umbau der Schlosskapelle veranlasste. Während des Dreißigjährigen Krieges wurden die Befestigungsanlagen verstärkt, und 1628 nutzte Tilly das Schloss kurzzeitig als Hauptquartier.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Schloss_Winsen.JPG
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Lage: 53.3631, 10.2043