Privatbesitz
Schloss Windern
Im oberösterreichischen Desselbrunn steht Schloss Windern, ein historisches Bauwerk mit markanter Architektur und Ecktürmchen. Es ist in die Landschaft des Bezirks Vöcklabruck eingebettet und blickt auf eine Geschichte zurück, die von zahlreichen Besitzerwechseln geprägt ist.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung Winderns erfolgte im Jahr 1185, als es im Besitz des steirischen Ministerialen Gerhoch von Viecht war. Durch eine Stiftung gelangte es an das Stift Admont und später an Hedwig von Weng und Heinrich Aistersheimer. Die Eigentümer wechselten häufig, darunter die Familien von Windern, Grienthal, Moser und Polheim. Letztere ließen den eigentlichen Schlossbau errichten. Nach einem Intermezzo unter Graf Adam von Herberstorff kehrte es zu den Polheimern zurück. Später folgten die Haydens, Zetlitz und Höritzer. Im Jahr 1742 kam es an Hanns Kaspar Höritzer und 1750 an Franz Xaver Pochsteiner von Wolfenbach, dessen Familie 1769 die Schlosskapelle errichten ließ. Während der Franzosenkriege wurde Windern stark befestigt, die Schanzen später jedoch wieder eingeebnet. Nach Bränden in den Jahren 1817 und 1866 erfolgte ein Wiederaufbau. Im 19.
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Lage: 48.0248, 13.7929