Kunstverein Wiligrad e. V.
Landesamt für Bodendenkmalpflege
Schloss Wiligrad

Das Schloss Wiligrad mit seinen Parkanlagen liegt am Steilufer des Schweriner Sees zwischen Lübstorf und Bad Kleinen.
Es wurde von 1896 bis 1898 – als eines der jüngsten in Mecklenburg – für den Herzog Johann Albrecht zu Mecklenburg errichtet und blieb bis zu seiner Enteigung und Vertreibung durch die Kommunisten 1945 in herzoglichem Besitz. Die Namensgebung erinnert an den ersten Namen der Burg Mecklenburg, die etwas weiter nördlich bei dem heutigen Dorf Mecklenburg lag.
Während des Kaisermanövers im September des Jahres 1904 nahm die Kaiserin hier Wohnung.
1945, mit Ende des Zweiten Weltkrieges, wurde das Schloss Hauptquartier der 15. Schottischen Division unter Generalmajor Barber. Von Barber wurde gemeinsam mit Generalmajor Ljaschtschenko von den sowjetischen Streitkräften in Wiligrad das Gadebuscher Abkommen über den Grenzverlauf zwischen der britischen und sowjetischen Besatzungszone geschlossen. Danach diente das Haus der Roten Armee als Typhuslazarett, die Nebengelasse als Flüchtlingsunterkünfte. Das Schloss war bis 1990 die Schule und Ausbildungsstätte der Polizei des Bezirkes Schwerin, im Sommer wurde es auch als Kinderferienlager für Polizeibedienstetenkinder genutzt. Die Volkspolizei baute Bunker mitten in den Park, der wegen seiner Rhododendron-Büsche berühmt war.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Roland Neubert, Halle (Saale)
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 53.7393, 11.4351