Hotel
Schloss Wilhelminenberg

Am westlichen Stadtrand von Wien liegt Schloss Wilhelminenberg, das heute als elegantes Hotel dient. Es liegt inmitten einer Parkanlage.
Geschichte+
Die Ursprünge des Schlosses reichen bis ins Jahr 1781 zurück, als Feldmarschall Franz Moritz Graf von Lascy das Grundstück erwarb und mit dem Bau begann. Wenig später ging der Besitz an Fürst Demetrius Michalowitsch von Gallitzin über, der das Areal erweiterte und einen Park mit Teichen, einem Rundtempel und römischen Ruinen anlegen ließ. Nach seinem Tod im Jahr 1793 erbte Nikolai Petrowitsch Rumjanzew den Besitz. Im Jahr 1824 erwarben Fürst Julius von Montléart und seine Frau Maria Christina das sanierungsbedürftige Schloss, das sie 1838 um zwei Seitenflügel erweiterten. Nach dem Tod des Fürsten und einem Erbstreit ging das Anwesen an seinen Sohn Moritz von Montléart, der es 1866 seiner Gattin Wilhelmine schenkte. Obwohl eine offizielle Umbenennung des Berges in Wilhelminenberg abgelehnt wurde, setzte sich der Name durch, da der Fürst entsprechende Tafeln anbringen ließ. Nach dem Tod von Fürst Moritz 1887 und Fürstin Wilhelmine 1895 wurde das baufällige Schloss zwischen 1903 und 1908 abgerissen.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Schloss_Wilhelminenberg_Wien.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 48.2195, 16.2856