Kulturelle Veranstaltungen
Schloss Wilfersdorf
Das Schloss Wilfersdorf, ein historisches Bauwerk im niederösterreichischen Weinviertel, ist seit Jahrhunderten eng mit der Familie Liechtenstein verbunden. Ursprünglich eine gotische Burg, wurde es zu einem Wasserschloss umgestaltet und dient heute als Kulturzentrum der Region.
Geschichte+
Die Ursprünge des Anwesens reichen bis ins Jahr 1436 zurück, als es in den Besitz der Familie Liechtenstein überging, die es bis heute ununterbrochen besitzt. Um 1600 veranlasste Gundaker von Liechtenstein den Umbau der mittelalterlichen Burg zu einem vierflügeligen Wasserschloss. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts, um 1802, ließ Fürst Alois von Liechtenstein Teile des Schlosses – den Nord-, Süd- und Ostflügel – aufgrund von Baufälligkeit abtragen, sodass nur der Westflügel und die Nebengebäude erhalten blieben. Das Schloss erlitt 1809 Schäden durch französische Truppen und diente 1866 als preußisches Feldlazarett. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde es erneut stark beschädigt, jedoch in den Nachkriegsjahren wiederhergestellt. Umfangreiche Restaurierungs- und Revitalisierungsarbeiten fanden in den Jahren 2001 und 2002 statt.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Liechtenstein_Schloss_Wilfersdorf.JPG?uselang=de
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 48.5853, 16.6456