Privatbesitz
Schloss Wildshut

In der Ortschaft Wildshut, Gemeinde St. Pantaleon in Oberösterreich, liegt Schloss Wildshut. Es befindet sich auf einer Uferterrasse mit einem steilen Abfall zur Salzach und hat eine gut erhaltene alte Bausubstanz.
Geschichte+
Die Ursprünge von Wildshut reichen bis ins Jahr 930 zurück. Eine erste urkundliche Erwähnung als „castrum Hutte“ erfolgte 1115 im Zusammenhang mit dem Schlossherrn Albert de Hutte. Im Jahr 1387, bei der Nennung der Herren von Wylczhut, existierte am heutigen Standort bereits eine Burg, die als Jagdhaus der bayerischen Herzöge diente und an der Grenze zum Erzbistum Salzburg lag. Ab 1402 war sie Sitz des Landgerichts im Weilhart, das an die Familie der Nußdorfer verlehnt wurde. Um 1500 übernahmen die bayerischen Herzöge die Burg wieder und ließen Umbauten vornehmen, wobei die Verwaltung durch Pfleger erfolgte. Im 17. Jahrhundert waren die Wohnverhältnisse so schlecht, dass die Pfleger ihre Aufgaben von eigenen Schlössern aus wahrnahmen.
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Lage: 48.0073, 12.8660